PROFESSION & PLAISIR

Die gebürtige Tschechin Jitka Peier (1949) ist seit jeher im Unruhestand: Bis 20 auf dem Parkett der Prager Tanzbälle die selbstgeschneiderten Kleider ihrer Mutter gewirbelt - nach 1968 in die Schweiz geflohen - 3 Töchter grossgezogen und 24 Jahre in der kantonalen Administration in Zürich tätig. Privat kreiert, genäht und bestickt hat sie immer schon gerne und hat nun die Gelegenheit ergriffen, die Zeit ihrer ganz persönlichen Freude zu leben.  

 

KUNSTHANDWERK UND LEDERMEISTER 

Ordentlich pensioniert die Füsse hochlegen, lehnte Jitka kategorisch ab. So liess sie sich zum Abschied von den Arbeitskollegen eine Industrie-Nähmaschine anstelle einer Kaffeefahrt schenken und legte professionell los: Ab in die Lehre zum Ledermeister Ado Sala.

Dort beraten und arbeiten die beiden Lederverrückten stundenlang geeint in der Hingabe zum Handwerk, suchen akribisch die passenden Materialien und die dafür geeigneten Verarbeitungsmöglichkeiten aus. Zeichnen, schneiden, schleifen, hämmern, nageln, löchern, leimen, nähen - Hunderte von Handgriffen, bis das Liebhaberobjekt geboren ist.  

 

DIE MACHERIN (JITKA PEIER) im Zürcher Lederatelier (ADO SALA)    

DIE MACHERIN (JITKA PEIER) im Zürcher Lederatelier (ADO SALA)